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Собор Святого Иоанна Крестителя

Basilika St. Johannes der Täufer
Оценка 8110

3 марта 2023Время поездки: 26 июня 2022
Erzkathedrale Basilika der Enthauptung des hl. Johannes des Tä ufers (14. Jahrhundert, umgebaut im 17. , 19. und 20. Jahrhundert) Die ä lteste Kirche in Warschau. Seine Entstehung geht auf die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert zurü ck. Von Anfang an war sie eine Pfarrkirche. Seit 1406 ist es eine Stiftskirche, die 1797 in den Rang einer Kathedrale, 1818 einer Erzkathedrale und 1960 einer kleinen Basilika erhoben wurde.
In der Vergangenheit fanden dort wichtige historische Ereignisse statt. Hier fand 1339 vor dem pä pstlichen Gericht ein erfolgreich abgeschlossener Prozess mit dem Deutschen Orden ü ber das von ihnen eroberte Land Holmnensk und Pommern statt. Hier wurden die Kö nige von Stanislav gekrö nt: Leshchynskyi und Poniatovskyi. Auch die Verfassung wurde am 3. Mai im Dom vereidigt. Zahlreiche Feiern der kö niglichen Familie fanden hier statt: Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen.
Die Warschauer Erzkathedrale wurde bei der Grü ndung der Stadt erbaut. In kurzer Zeit wurde sie um drei gleich hohe gotische Hallenschiffe ergä nzt.
Im sechzehnten Jahrhundert wurde ein 70 Meter hoher Turm hinzugefü gt. In der Nä he der Verteidigungsmauern gelegen, diente sie als Pfarrkirche fü r die Stadt und als Kapelle fü r das Schloss. Der Turm, der 1602 wä hrend eines Orkans einstü rzte, wurde nicht wieder aufgebaut. An ihrer Stelle wurde in den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts eine Schirmfassade mit einem hohen, stark zersplitterten Giebel errichtet. Der Wiederaufbau von 1836-1841 (entworfen von Idzkovsky) verä nderte die vordere Fassade vollstä ndig und gab ihr die Merkmale der englischen Gotik. Die barocke Fassade wurde abgerissen, das Dach abgesenkt und die meisten Kapellen abgerissen, wodurch viele historische Altä re und Denkmä ler zerstö rt wurden. Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Fassade der Kathedrale zusä tzlich (nach Kuderas Projekt) mit weiß em hollä ndischem Klinker verkleidet, was letztendlich den ursprü nglichen Charakter des Gebä udes zerstö rte.
Wä hrend des Warschauer Aufstands wurde durch Feuer, Bomben und Raketen die ü ber Jahrhunderte angesammelte Dekoration der reichsten und schö nsten aller Warschauer Kirchen zerstö rt. Nach der Niederschlagung des Aufstands sprengten spezielle SS-Brigaden die noch stehenden Mauern. Nach dem Krieg (bereits 1945) wurde der Wiederaufbau der Kathedrale nach dem Projekt von Yan Zakhvatovych durchgefü hrt. Es wurde 1956 fertiggestellt. Der wiederaufgebaute Tempel wurde in seiner ursprü nglichen, gotischen Form aus dem vierzehnten und fü nfzehnten Jahrhundert wiederhergestellt. Die eigentliche Fassade, die von einem hohen Giebel mit gebrochenem Mauerwerk gekrö nt wird, gehö rt zur Stilrichtung der Weichsel, die als Masowische Gotik bezeichnet wird.
Das Innere des Doms wurde in seinen ursprü nglichen, gotischen Zustand zurü ckversetzt. Sie ist dreischiffig mit Sterngewö lbe.
Historische Relikte, die den Krieg wä hrend des Krieges ü berlebt haben, sind: die Kapelle Jesu mit der Kreuzigung von Barichka aus dem fü nfzehnten Jahrhundert; Renaissance-Grabstein - auf Kosten von Prinzessin Anna von Masowien - den letzten Fü rsten von Masowien (befindet sich im rechten Kirchenschiff); ein Denkmal fü r Marschall des vierjä hrigen Landtages Stanislav Malakhovskyi; Fragmente von Grabsteinen, Epitaphien, dekorativen Balken und Balustraden. In den fü r Besucher zugä nglichen unterirdischen Krypten sind zahlreiche Grä ber und Sarkophage berü hmter Persö nlichkeiten, Staatsmä nner, kirchlicher Wü rdenträ ger, adeliger Bü rger der Stadt und des Landes erhalten.
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