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Kulturhistorische, gastro-alkoholische Extremtour. Tag 2: Lemberg.

03 сентября 2023 Время поездки: с 12 августа 2023 по 19 августа 2023
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«Lwiw erstrahlt wieder.

Die Gasse unter dem Café fenster schlä ft.

Flimmern, die Lichter gehen nicht aus.

Ja, nur sie sind zu dieser Zeit wunderschö n.

(Oksana Kryshtaleva)"

Lemberg begrü ß te uns mit strahlender Sonne und unerwarteter Hitze. Es ist Zeit fü r den kulturellsten und historischsten Teil unserer Reise (obwohl in Lemberg auch niemand den gastronomischen und alkoholischen Teil des Rests abgesagt hat). Schnell werfen wir Rucksä cke mit Sachen ins Hotel und beeilen uns, den Guide zu treffen. 15 Minuten zu Fuß und wir sind am Rynok-Platz, wo sich 90 % aller interessantesten Sehenswü rdigkeiten der galizischen Hauptstadt befinden.

Ich habe den Ausflug mit dem vielversprechenden Namen „Sieben Wunder von Lemberg“ vorab auf der Website gebucht. Um 15:00 Uhr versammelt sich eine Gruppe von 15 Mä nnern in der Nä he der Reiseleiterin Frau Larisa. Wir bewegen uns den Rynok-Platz entlang. Die Sieben Wunder von Lemberg sind sieben Gebä ude, ohne die Lemberg nicht wä re.


Wunder 1 – eines der ä ltesten und reichsten Museen der Ukraine – das Historische Museum Lemberg. Im Jahr 2023 jä hrt sich die Grü ndung zum 130. Mal. Der Bestand des Museums umfasst mehr als 370.000 Exponate. Die Ausstellung stellt die Geschichte der Stadt Lemberg und der galizischen Lä nder von der Antike bis zur Gegenwart vor. Die kö niglichen Sä le sind Rä ume, die elegant mit Marmor, Textilien und edlen Holzarten dekoriert sind. Es ist sehr einfach, sich hier wie ein Kö nig oder eine Kö nigin zu fü hlen. Sie kö nnen gedanklich in die Vergangenheit reisen. Der Bau wurde 1580 fertiggestellt.

Der Innenhof des Museums ist derselbe bekannte „italienische Innenhof“ – ein gemü tliches Restaurant mit einer einzigartigen mediterranen Atmosphä re.

Wunder 2 – Das Bernhardinerkloster und die Bernhardinerkirche sind ein Komplex religiö ser Gebä ude, ü ber den in der Stadt Leva mehr als eine Legende erfunden wurde.

Das Kloster ist nicht mehr in Betrieb, aber seine Hauptdekoration aus dem 17. Jahrhundert – die Kirche des Heiligen Andreas des Erstberufenen – ist erhalten geblieben. Heute ist sie eine aktive griechisch-katholische Kirche, die mit antiken Gemä lden, Ikonen und ihrer reichen Innenausstattung beeindruckt. Mich persö nlich hat dieses Wunder am meisten fasziniert.

Wunder 3 – Potocki-Palast. Es sieht aus, als wä re es gerade erst von den Ufern der franzö sischen Flü sse Loire oder Seine ü berfü hrt worden. Der Auftraggeber des Baus, Graf Alfred Pototsky, liebte die franzö sische Architektur sehr, was sich in seiner Residenz in Lemberg widerspiegelte.

Wunder 4 – Halytskyi-Diä t. Ü ber dem Eingang des Gebä udes befindet sich eine lateinische Inschrift: „Gebildete Bü rger sind die Dekoration des Vaterlandes“ (genauer kann man es nicht sagen). Vor uns liegt das Hauptgebä ude der Lemberger Universitä t, das 1881 im Wiener Neorenaissance-Stil erbaut wurde.

Gegenü ber steht ein majestä tisches Denkmal fü r I. Franko.

Wunder 5 – Haus der Wissenschaftler. Zuvor befand sich das Nationalcasino im Gebä ude des Hauses der Wissenschaftler. Die Autoren des Projekts waren die Wiener Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner. Das luxuriö se Ä uß ere und das raffinierte Innere lenken die Aufmerksamkeit auf die Wä nde. Hier wurden mehrere Szenen des Films „D'Artagnan und die drei Musketiere“ gedreht.


Chudo 6 – Das ehemalige Gebä ude der Galizischen Sparkasse ist heute das Gebä ude des Lemberger Museums fü r Ethnographie und Kunsthandwerk der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine und des Instituts fü r Ethnologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine. Es wurde an der Stelle des antiken „Englischen Hotels“ nach dem Projekt des Architekten Yulian Zakharevich in den Jahren 1889-1891 im Stil des Spä thistorismus (Neorenaissance) erbaut.

Miracle 7 – Nationales akademisches Theater fü r Oper und Ballett, benannt nach S. Krushelnytska – frü her das Groß e Stadttheater. Ein wahres Juwel der Stadt Leva. Das Gebä ude wurde 1897 nach dem einzigartigen Projekt des weltberü hmten Architekten Zygmunt Gorgolevsky erbaut. Auf seiner Bü hne wurden berü hmte Ballette und Opern deutscher und italienischer Komponisten aufgefü hrt.

Lemberg ist beeindruckend. Es gibt nichts hinzuzufü gen.

Nachdem wir die Wunder, die in der Tour „inklusive“ und „nicht inbegriffen“ sind, nach Herzenslust genossen haben, gehen wir zum Hotel. Waren fü r eine Nacht im Hotel „Vatra“. Es gibt nichts, worü ber man schreiben kö nnte. Das Hotel ist schlecht, besonders nachdem man die Schö nheit der Stadt gesehen hat. Aber fü r eine Nacht ist es gut. Wir bringen Ordnung und kehren zum Rynok-Platz zurü ck, wo uns das abendliche Lemberg erwartet. Und hier kommen noch alle anderen zu unserem kulturgeschichtlichen Teil der Tour hinzu.

Ich war schon immer fasziniert von der Fä higkeit der Lemberger, jede Institution in einen Kult und jedes Handwerk in Kunst zu verwandeln. Die reiche Geschichte der Stadt, eine Mischung aus Kulturen, Traditionen und Kü che trugen groß zü gig dazu bei. Am Abend sieht der Rynok-Platz so aus: trinken-essen, trinken-essen, Museum, trinken-essen, trinken-essen, Kathedrale, trinken-essen, trinken-essen, Museum, essen-essen, trinken-essen, Oper usw. im Kreis. Wie schwierig ist es, sich fü r einen Ort zum Abendessen in Lemberg zu entscheiden, da es so viele ikonische Restaurants gibt! Ich musste zweimal zu Abend essen.


Das erste Abendessen fand im „Teuersten Restaurant Galiziens“ statt, ich war schon vor vielen Jahren hier, das wollte ich meinem Mann zeigen. Marktplatz 14, zweiter Stock, wir klopfen an die Tü r einer gewö hnlichen Wohnung. Ein angenehmer Mann ö ffnet die Tü r und beginnt ein Gesprä ch „fü rs Leben“, das ist das „Feature“ des Restaurants. Dann lä sst er uns in das Restaurant selbst. Diese unglaublich stimmungsvolle Institution wurde auch „Freimaurerloge“ genannt.

Die reiche Ausstattung erzä hlt von der Geschichte der Freimaurerbewegung. Es sind viele Leute da, das Klavier spielt. Zum Abendessen wurde uns eine Fensterbank angeboten, ein unerwartetes, aber sehr gutes Angebot, wenn man bedenkt, dass der Tag fü r diese Region ungewö hnlich heiß war, war die frische Abendbrise eine Rettung.

Da wir uns daran erinnern, dass wir heute Abend noch einmal zu Abend essen werden, bestellen wir nur Craft-Bier und einen Teller Aufstriche. Unglaublich lecker, besonders gut gefielen mir die Aufstriche aus Entenfleisch und Lachs mit Kaviar.

Ein weiteres „Merkmal“ des Hotels sind die Preise, die auf der Speisekarte unrealistisch hoch sind, tatsä chlich gewä hrt das Hotel einen Rabatt von 90 %. Scheuen Sie sich nicht, zu bestellen.

Sie essen sowieso zu viel. Wir gehen nach drauß en und machen einen Spaziergang. In jeder kleinen Gasse gibt es gemü tliche Café s, die Menschen wie in einem Ameisenhaufen. Wir wurden von einer anderen legendä ren Lemberger Institution mit dem beredten Namen „Drunk Cherry“ gefunden.

Wer es nicht besucht hat, hat Lemberg nicht gesehen. Nun, wie schaffen es die Einheimischen, jede Institution der Stadt zu einer Legende und einem Gewinn zu machen? „Drunken Cherry“ besteht im Allgemeinen aus einem Geträ nk – Kirschlikö r, aber hier ist es unglaublich. Nachdem man ihn mit Likö r verwö hnt und ihn mit Kirschen aus demselben Likö r gegessen hatte, schien Lemberg noch schö ner zu sein.

Nachdem wir die antike Architektur der Straß en, Kathedralen und Theater bewundert hatten, bekamen wir wieder Appetit.


Wer nicht in Kryivka war, war nicht in Lemberg. Cree? vka ist eine unterirdische Verteidigungs- und Wirtschaftseinrichtung der Ukrainischen Aufstä ndischen Armee. In der Literatur findet man noch immer die Bezeichnung Bunker oder Cache. In unserem Fall handelt es sich um ein Kneipa-Restaurant, das im September 2007 erö ffnet wurde. Die Einrichtung ist in Form eines UPA-Feldverstecks ​ ​ gestaltet. Noch einmal, Rynok-Platz, 14, wir gehen die Treppe hinunter, klopfen an die schwere Tü r.

Der UPA-Soldat schaut uns aufmerksam in die Augen, fragt nach dem Passwort und prü ft uns mit einem Glas Met. Als er sieht, dass es ihm gehö rt, lä sst er sie in dunkle, halbkellerige Rä ume, die im Stil ukrainischer Partisanen eingerichtet sind. Wir bestellten Meerrettich, Varenyky mit Grieben und Daruna. Alles ist kö stlich.

Sie schossen auf dem Schieß stand auf den Feind der gesamten zivilisierten Menschheit, sie suchten nach einem Moskauer. Wir hatten eine wundervolle und gefü hlvolle Zeit. Wir gehen zu unserem Hotel und werden nicht mü de, die Schö nheit der nä chtlichen Stadt zu bewundern.

Als nä chstes wird...

sein

Ich habe zwei Videos gepostet, ich habe versucht, all diese Schö nheit zu vermitteln

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